Alumni-Reise
Bretagne 2021

Alumni Reise

Marin-Biologie in der Bretagne

7. - 14. Mai 2021

Die Nordküste der Bretagne ist geprägt von starken Gezeiten, die sich hier bis zu zwölf Meter hoch auftürmen. Dies hat Konsequenzen für Fauna und Flora, genauso aber auch für die Menschen. Die enormen Tiden legen die Strände zweimal täglich trocken und bringen die Vielfalt des Meereslebens auf dra- matische Weise zum Vorschein. Zwischen den Tiden erscheinen bizarre Lebe- wesen auf dem Präsentierteller des freigelegten Meeresbodens.
Die Landschaften der Bretagne sind abwechslungsreich und voller Dramatik. Die Alumnireise führt uns auf hohe Klippen, in Salzwiesen, in Algenwälder und auf weite Sandstrände. Sie erleben die Biologie der Gezeitenzone haut- nah: Der Meeresbiologe Thomas Jermann wird Sie ins Thema einführen und Sie auf Spaziergänge auf den Meeresgrund und in die typischen bretoni- schen Lebensräume mitnehmen.
Die raue Schönheit der Landschaft spiegelt sich auch in der bretonischen Ver- gangenheit. Die steinzeitlichen Monumente von Carnac gehören mit mehr als dreitausend Menhiren, dem grössten Tumulus (Grabhügel) Kontinental- europas und mehreren Dolmengräbern zu den eindrücklichsten historischen megalithischen Zeugnissen.

Ihr Reiseleiter Thomas Jermann

Der Meeresbiologe und Fotograf Thomas Jermann erforscht seit Mitte der Achtzigerjahre die Gezeitenzone, jenen magischen Bereich zwischen Meer und Land. Seit seiner Diplom- und Doktorarbeit führt er Studierende und Naturbegeisterte an die Strände der Bretagne, meist in der Gegend rund um das Hafenstädtchen Erquy. Besonders an der Nordküste der Bretagne, wo enorme Tiden die Strände zwei- mal täglich trockenlegen, zeigt sich die Vielfalt des Meereslebens auf dramatische Weise. Zwischen den Tiden erscheinen bizarre Lebewe- sen auf dem Präsentierteller des freigelegten Meeresbodens.
«Beim Anblick der Meeresküste stockt mir jedes Mal der Atem. Die Küste ist der fantastischste Lebensraum, den es gibt. Das Wasser ver- bindet sich mit dem Land und der Atmosphäre. Die unendliche Weite des Meeres ist zu üppigem Leben verdichtet. Hier ballen sich die Ex- perimente der Evolution. In der Gezeitenzone wird das Wesen des Meeres sichtbar. Zwischen den Gezeiten lässt sich das Meer förmlich spüren - greifen, riechen und schmecken. Seit ich das erste Mal die Küsten der Bretagne sah, lässt mich die Sehnsucht nach dem Meer nicht mehr los. Dieses Gefühl versuche ich mit der Kamera festzuhal- ten.» (www.thomasjermann.ch)

Strandspaziergang

1 ganzer Tag
Bei Ebbe

Ein erster Einblick in die Welt des Strandlebens lässt sich am einfachsten bei einem Spaziergang zwischen den Gezeiten gewinnen. Ganz bequem und trockenen Fusses wandern wir über den Meeresboden und erleben Wattwurm, Aal und Auster hautnah.

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Gezeiten-Biokurs

1 ganzer Tag
Gezeitenbiologie

Welchen Einfluss haben die Gezeiten auf die Tiere und Pflanzen am Strand? An den Küsten der Nordbretagne kann das Wasser bis zu 12 Meter steigen und fallen, und das innerhalb von wenigen Stunden. Wir finden trocken gelegte Fische, festgewachsene Muscheln oder jagende Schnecken.

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Austern-Picknick

2 Stunden
Strandpicknick

Wer eine Auster isst, sollte wissen, welch prächtiges Tier sie ist! Es ist nicht nur das herrlich nach Meer duftende Fleisch, die wunderschöne elfenbeinfarbene Innen- und die so rauhe Aussenseite ihrer Schale..., ihre Lebensgeschichte verdient es erzählt zu werden. Am besten bei einem guten Glas Weisswein!

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Meeresbio-Kurs

3-5 Tage
Klippauf-klippab

Die Nordbretagne bietet nicht nur endlose Strände mit hunderten von Tier- und Pflanzenarten; die Landschaft wird vom Meer geformt und beeinflusst. Wir entdecken Flussmündungen, Salzwiesen, schroffe Steilküsten und geschützte Vogelfelsen.

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Voll-/Neumond

1 halber Tag
Zu Fuss im Meer

An wenigen Tagen rund um Voll- und Neumond legt die Ebbe den Meeresboden besonders gut frei. Diese Springtiden nutzen wir, um die prächtige Fauna und Flora der tief gelegenen Strandabschnitte zu entdecken.

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Meeres-Fotokurs

1 oder mehrere Tage
Meeresbio-Fotografie

Die Tiere und Pflanzen des Strandes zu fotografieren ist manchmal eine ganz schöne Herausforderung; manchmal sind sie zu weit weg, meist im falschen Licht oder einfach zu klein, um fotografiert zu werden. Ich zeige Dir meine Tricks, wie Du zu gelungenen Bildern kommst!

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